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Success Story

Präzision ohne Anguss

Wie VIAOPTIC mit DATRONIKs mobiler CO₂-Laseranlage den Angusstrennprozess flexibel automatisiert

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DATRONIK Laser-Automationszelle an der Spritzgussmaschine mit Roboter-Handling von Kunststoffoptiken bei VIAOPTIC
Mit der Datronik Laserzelle ist es uns erstmals gelungen, eine mobile Laseranlage für viele verschiedene Artikel zu entwickeln. Mit der Anlage können wir unseren Kunden das Lasertrennen ohne hohe zusätzliche Kosten anbieten. Wir kaufen nicht für jeden Artikel eine eigene Spritzgießmaschine, sondern wechseln lediglich das Werkzeug.
Peter Neu · stellv. Fertigungsleiter, VIAOPTIC

Ausgangslage

VIAOPTIC fertigt hochpräzise Kunststoffoptiken für die Automobil-, Sensorik- und Medtech-Industrie. Die Optiken sind dazu ausgelegt, in ihren unterschiedlichen Anwendungen hochpräzise Anforderungen zu erfüllen. Aus diesem Grund sind eine hohe Partikelfreiheit und ein sauberes Trennen der Linsen erforderlich.

Dabei ist es nicht immer möglich, ein Heißkanalsystem einzusetzen. Heißkanalsysteme führen vor allem bei dickwandigen Optiken zu kleinen Partikeln. In diesen Fällen braucht es einen Kaltkanalanguss. Dieser wird üblicherweise mit einer Zange, einer Säge oder einer Fräse getrennt. Die Trennung mit Zangen ist limitiert auf eher dünne Angusssysteme. Zudem ist – wie bei der Trennung mit Sägen auch – nur ein gerader Schnitt möglich. Sägen erzeugen außerdem viel Schmutz und sind somit nicht geeignet, direkt neben der Spritzgießmaschine eingesetzt zu werden. Fräsen ist der teuerste Prozess und wird in der Regel nur für spezielle Konturen eingesetzt.

Die Vorteile des Laserschneidens liegen somit auf der Hand:

  • Keine Späne wie bei Sägen
  • Dicke Angüsse können sehr sauber und schnell getrennt werden
  • Auch besondere, nicht gerade Konturen können realisiert werden
  • Keine Mikrorisse
  • Inline automatisierbar

Die Herausforderung

Die Nachteile des Lasers gegenüber den mechanischen Trennverfahren sind die höheren Initialkosten. Die Stückzahlen im optischen Spritzguss reichen in der Regel nicht aus, um die Kosten zu amortisieren. Zudem sind die Anlagen aufgrund der Größe sehr unflexibel und können nur an einer einzigen Spritzgießmaschine eingesetzt werden.

Die Lösung: Compact Door 550 – LCS 180C

Ein schlüsselfertiges CO₂-Lasersystem, das mobil ist und sehr schnell auf viele verschiedene Artikel an unterschiedlichen Spritzgießmaschinen umgerüstet werden kann.

Demoldete Kunststoff-Präzisionsoptik mit sauber lasergetrennter Kante – Ergebnis bei VIAOPTIC
Ergebnis: präzise lasergetrennte Kunststoffoptik

Prozess-Highlights

Mobiles System
Einfach mit dem Hubwagen zu bewegen. Steckverbinder zur Kommunikation mit der Spritzgießmaschine.
Individuelles Nesting-Tool
Positioniert bis zu 8 Linsen pro Ladeträger und reduziert die Handling-Zeit.
Berührungsloses Laserschneiden
10,6 µm CO₂-Strahl, exakt auf die Angussnaht fokussiert.
Inline-Absaugung & Schutzgas
Verhindert Rußniederschlag und hält die Optik glasklar.
Optionale Prozessüberwachung
Inline-Kamera-Check (IO/NIO) integrierbar.

Das Ergebnis

Mit Hilfe der Compact Door 550 erzielt VIAOPTIC eine Flexibilität, die bisher nicht möglich war.

Mit der Datronik Laserzelle ist es uns erstmals gelungen, eine mobile Laseranlage für viele verschiedene Artikel zu entwickeln. Mit der Anlage können wir unseren Kunden das Lasertrennen ohne hohe zusätzliche Kosten anbieten. Wir kaufen nicht für jeden Artikel eine eigene Spritzgießmaschine, sondern wechseln lediglich das Werkzeug.
Peter Neu · stellv. Fertigungsleiter, VIAOPTIC

Ausblick

Die Anlage ist aktuell für größere Maschinen und Teile ausgelegt. Der nächste Ansatz verfolgt, eine kleinere und noch flexiblere Laserlösung zu entwickeln, um auch kleinste optische Teile mit Laser trennen zu können.

Sprechen wir über Ihre Anwendung

Jeder Prozess ist einzigartig. Unsere Vertriebsingenieure analysieren Ihre Anforderungen und entwickeln gemeinsam mit Ihnen die passende Laserlösung.

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